Die Welt der Tiere sinnvoll erleben "Institut für Tierkommunikation"
 Die Welt der Tiere sinnvoll erleben"Institut für Tierkommunikation"

Tierkommunikation lernen

Copyright anima4animals, mail(at)elkehgraham.de
Jeder fängt mal Klein an!
 
 

1. Einleitung "mit Tieren sprechen"

 

1.1. Vorwort

 

Es freut mich, dass Sie den Wunsch hegen mit Tieren sprechen zu können. Ich wende diese Gabe der telepathischen Kommunikation schon seit meinen Kindertagen an. Damals geschah es noch unbewusst und intuitiv. Ich habe Jahrzehnte gebraucht, um meine besondere Fähigkeit anzuerkennen und auszubauen. Ich weiß wie entmutigend es sein kann anderen Menschen zu erklären, dass Tiere denken können. Hierbei ist wichtig zu wissen: Tiere denken anderes als Menschen! Wir können unsere Gedanken und Bilder nicht mit Ihren gleichsetzen.

Die Übungen und Aufgaben sollen helfen einen Einblick in die Kommunikation mit Tieren zu bekommen und sind nur für Ihre eigene persönliche Weiterbildung gedacht.

 

1.2. Kann jeder Mensch mit den Tieren sprechen?

Ja! Wenn er oder sie sich dazu bereit fühlt!

Jeder Mensch besitzt die Fähigkeit mit anderen telepathisch zu kommunizieren. Babys und Kinder haben noch den schnellsten Zugang zu den Gedanken anderer. Da wir im Laufe der Jahrhunderte uns diese natürliche Fähigkeit aberkannt haben, braucht es etwas Geduld und Übung, dieses wieder als Teil unseres Lebens aufzunehmen.

 

1.3. Was ist eigentlich „Tierkommunikation“?

Tierkommunikation ist eine telepathische Verbindung zwischen einem Menschen und einem Tier. Es werden dabei Gefühle, Emotionen, Bilder oder Worte übertragen. Die Tiere verständigen sich auf ähnliche Weise untereinander. Oft auch artfremde Tiere , z.B. Hund mit Katze. Besonders wenn sie domestiziert sind. Sie kommunizieren auch mit den Menschen auf diese Weise, aber hier ist der Kanal oft nur einseitig geöffnet. Das bedeutet, das nicht die Tiere lernen müssen mit uns Menschen zu reden, sondern der Mensch muss lernen sich auf die Tiere einzustellen.

 

1.4. Die verschiedenen Ebenen der Tierkommunikation (EHG)

Die folgenden Angaben basieren auf meinen eigenen Erfahrungen und sind nicht wissenschaftlich untermauert oder kopiert. Ich werde im Laufe des Onlinekurses noch genauer darauf eingehen.

 

1.4.1 Meditative Tierkommunikation ist wie eine passive, bzw. einseitige Kommunikation zu verstehen. Der Tierkommunikator versetzt sich ins Tier hinein.

            a. Körperebene (Empfindungen, Schmerzen)

            b. Geistige Ebene (Gedanken des Tieres im Hier und Jetzt)

            c. Seelen Ebene (frühere Leben, verstorbene Tiere)

 

1.4.2 Intuitive Tierkommunikation ist eine aktive Kommunikation. Man hat plötzlich eine Eingebung oder Ahnung. Diese Signale werden vom Tier gesendet und der Mensch wird zum Empfänger.

            a. Körperebene (Körpersprache, Ausdruck)

            b. Geistige Ebene (aktiver bewusster Energieaustausch)

            c. Seelische unterbewusste Ebene (Alte Lebensbilder)

 

 

1.5. Wo kann Tierkommunikation helfen?

Die Kommunikation zu den Tieren ermöglicht den Menschen die Gefühlswelt und die Erlebniswelt der Tiere zu erfahren und einen besseren Eindruck über deren Verhalten zu gewinnen. Es ist als Ergänzung zu der Verhaltensforschung zu sehen:

-        Äußere Faktoren, wie z.B. Umwelt, Haltung, Rudel, Erziehung

-        Innere Faktoren, wie z.B. Krankheiten, Hormone, Gene

-        Individuellen Faktoren, wie z.B. Charakter, Skala der Sinne.

Besonders im individuellen Bereich kann Tierkommunikation sehr gute Aufklärung leisten.

Die Zusammenarbeit von Tierkommunikation mit Heilberufen, Tiertrainern und Tierbesitzern ist ein wichtiger Schritt in Richtung Tierschutz!

 

1.6. Innere Balance ist die erste Voraussetzung!

Machen Sie sich immer klar in welcher Energie Sie leben möchten!

Mit Stolz, Frohsinn, Mutigkeit, Freiheit oder in Traurigkeit, Wut und Ärger.

„Wenn wir uns gut fühlen ist die Welt am schönsten.“ Caesar Millan

 

1.7. Welche Energie muß ich in mir tragen um die Tiere besser zu verstehen zu können?

Wichtig ist, das Sie offen und ohne Vorurteile an die Sache heran gehen. Je gelassener und freier Ihre Gedanken sind, desto neutraler ist ihre Position. Die Tiere fangen nur dann mit Ihnen an zu sprechen, wenn Sie vertrauen zu ihnen haben. Wenn die Tiere merken, dass Sie ihnen Ihre Gedanken aufdrücken wollen, brechen die meisten Tiere die Gedankenbrücke mit Ihnen sofort ab. Empfindliche Tiere können sie sogar körperlich angreifen!

 

1.8. Warum kann ich trotz üben nicht mit meinen eigenen Tieren sprechen?

Ich gebe ihnen den Rat am Anfang nicht mit Ihren eigenen Tieren zu üben. Unsere Tiere sind wie Spiegelbilder und da wird es oft schwer die eigenen Gedanken von dem des Tieres zu trennen. Am Anfang versuchen Sie mit fremden Tieren zu arbeiten. Unter Tiere verstehe ich jedes Tier von Reptilien bis Säugetier. Falls sie mit einem Tier keine Verbindung aufbauen können, wenden sie sich einem anderen zu. Tiere sind so unterschiedlich wie wir Menschen. Einige reden gerne, andere sind sehr verschwiegen.

 

---------------------------------------------------------------------------

 

2. Übungen für die innere Balance

Golden Regel: Um mit einem Tier kommunizieren zu können müssen Sie erst lernen zuzuhören.

Kann ich doch, sagen Sie. Ich gebe Ihnen ein kleines Beispiel: Sie machen Urlaub in einem fremden Land. Sie möchten gerne die Sprache und die Sitten der Menschen kennen lernen. Was machen Sie? Es gibt keine ausreichenden Bücher oder Informationsblätter dazu. Sie haben nur die Möglichkeit direkt von den Menschen vor Ort zu lernen. Sie beginnen die Menschen genauer zu beobachten, deren Gesten und Handlungen wahrzunehmen und sie horchen tief in die Sprache und achten auf die besondere Betonung von Worten.

Das meine ich mit zuhören können! In der Tierkommunikation richten wir unsere Konzentration auf das nicht gesagte: Auf die Gedanken. Es ist ihnen bestimmt schon passiert, das sie genau wussten, was ihr gegenüber gerade gedacht hat. Dieses geschieht, wenn wir uns in unser Gegenüber hinein versetzen und unsere Gedanken in dem Moment außen vor lassen.

Um zuhören zu können müssen wir erst lernen unsere eigenen Gedanken nicht zu beachten.

 „Können Sie geistig nicht umschalten? Dann konzentrieren Sie sich einfach zu 100% auf das was Sie jetzt tun.“ 

 

2.1. Atembalance durch Bewusstseinsübungen

Einatmen und die Zunge dabei an den Obergaumen legen. Denken Sie an „inneren Frieden“ oder „Balance“. Atmen Sie deutlich aus und lösen Sie dabei die Zunge. Versuchen Sie es am Anfang mit 5 Atemzügen bis Sie mind. fünf Minuten lang entspannt stehen oder sitzen können. Denken sie sich frei!

 

2.2. Seifenblase zerplatzen lassen

Schließen Sie die Augen und stellen Sie sich vor, dass in ihrer rechten Hand eine kleine Seifenblase liegt. Nun senden Sie alle Gedanken und Sorgen die Sie bedrücken und vom Alltag ablenken durch den Arm in diese Seifenblase. Lassen Sie die Blase immer dicker und dicker werden. Schicken Sie alle Verspannungen, Sorgen, Gedanken, Wut und Trauer hinein.

Welche Farbe hat die Seifenblase jetzt?

Wenn Sie das Gefühl haben, das alles in der Seifenblase ist, lassen Sie es in der Luft zerplatzen. Streichen Sie die Hände ab, so als wenn Sie die letzten Seifenreste entfernen möchten.

Nun stellen Sie sich den schönsten Moment in Ihrem Leben vor. Spüren Sie die Freude und Wärme nochmal nach, die Sie in diesem Moment mit Glück und Liebe erfüllte. Oder denken Sie an einen Menschen der Sie liebt. Versetzten Sie sich in seine Gedanken und schauen mit dessen Augen auf sich selbst. Fühlen Sie die Liebe und Begeisterung die diese Person für Sie hegt.

Baden Sie in dieser Liebe, die nur auf Sie selbst gerichtet ist.

 

2.3. Die Vogelperspektive

Üben Sie den "Blick fürs Ganze"! Stellen Sie sich vor sie sind ein Vogel und können fliegen. Gehen sie auf eine Reise. Lösen sie sich von ihrem hier und jetzt. Besuchen sie andere Orte und Länder. Wenn sie wieder zu sich zurück fliegen, bleiben sie einen Moment über sich selber in der Luft. Betrachten sie sich selber aus der Vogelperspektive. Sehen sie sich als ein Teil des Ganzen. Bekommen Sie den weiten und weichen Blick. Sorgen und Probleme werden plötzlich klein und vielleicht sogar unwichtig. Wir Menschen gehen oft zu schnell in ein Detail und verharren dort. Wir bekommen den kurzen starren Blick und verkrampfen uns.
Also üben Sie den "lösenden Blick fürs Ganze"! Schweben Sie über sich und ihrer Welt!

 

----------------------------------------------------------------------------

 

3. Übungen zur Tierkommunikation

Goldene Regel Nummer 2. Seine eigenen Gedanken abschalten und sich ganz dem Gegenüber öffnen können.

Zuhören können ist eine Sache, aber die eigenen Gedanken auszuschalten eine andere.

Folgende Übung ist sehr einfach und hilft die eigenen Gedanken mal für eine Zeitlang zu vergessen.

 

3.1. Gefühlswelt eines Fotos entdecken

Nehmen Sie ein Foto Ihrer Wahl. Es kann eines mit einem Tier (Eines was Ihnen unbekannt ist!) oder auch ein Naturbild sein. Es sollte ein Bild sein, was sie anspricht. Lassen sie ihre Gedanken in das Bild eintauchen. Gehen sie auf eine Reise der Gefühle und Emotionen.

Diese Übung kann auch gut mit meditativen Schreiben verbunden werden. Schreiben Sie ohne Nachzudenken alles auf, was Ihnen in den Sinn kommt.

Dies ist eine Übung, die Sie am Anfang jeden Tag machen sollten. Es ist eine gute Übung um die eigene Gedankenwelt und der der anderen besser erkennen und später besser trennen zu können. Sie werden merken, das die eigene Gefühlswelt sichtbarer wird und Gedanken auftreten, die sie noch nie zuvor gekannt haben.

Lassen Sie bitte alles auf sich einwirken. Auch wenn es Ihnen vielleicht auch mal unheimlich vor kommt. Wichtig ist es alle Gedanken zu zulassen!!!

 

3.2. Kopfvideo

Im Hochleistungssport ist diese Art der Visualisierung zu Leistungsförderung seit Jahrzehnten bekannt. Diese Methode kann auch erfolgreich in der Tierkommunikation angewandt werden. Im Training mit Tieren ist das Kopfvideo eine sehr gute Hilfe. Ich werde Ihnen die Methode an einem Beispiel erklären.

Situation:  Sie müssen mit einem Tier (Hund, Pferd) an einer lauten Baustelle vorbei. Überprüfen sie doch jetzt gleich, was sie bei diesen Worten gedacht haben. Sie hatten bestimmt ein oder mehrere Kopfvideos mit allen möglichen Horror- Variationen- oder? Diese Bilder empfängt ihr Tier! Kein Wunder also, wenn ihr unsicheres Tier diese Sachen sieht und noch mehr Angst bekommt. Schieben sie diese Videos beiseite und machen sie ein neues. Und zwar genau so, wie sie es haben möchten.

 

Video kreieren: Machen sie ihr eigenes Kopfvideo mit harmonischen und glücklichen Elementen. Spielen sie sich den Film immer wieder vor, damit sie alles ganz genau vor sich haben. Denn auch die kleinsten Unsicherheiten können den Film stören. Dabei hilft mir oft, wenn ich dabei mit einer Hand kreisende Bewegungen von meinem Herz zum Bauchnabel im Uhrzeigersinn mache.

Hauptdarsteller sein: Wenn sie sich sicher fühlen, werden sie mit ihrem Tier die Hauptdarsteller. Sie sind nun im Film! Ich stelle mir immer vor, ich und das Tier sind ein festes Team und ziehe einen Gedankenkreis um uns herum. Dann gehe oder reite ich mit meinem Tierpartner in Echtzeit durch mein Kopfvideo. Wenn sie ihrem Video einen sonnengelben Rahmen geben wird es noch schöner.

Ausführung: Nun sollten sie endlich an der Baustelle vorbei gehen, aber mit den Gedanken wie im Kopfvideo! Ich bin mir sicher sie merken eine Veränderung. Aber es braucht oft etwas Übung um Kopfvideos mit der richtigen Selbstsicherheit auszustatten. Aber nicht aufgeben- üben- dann klappt es immer besser.

 

---------------------------------------------------------------------------

 

4. Kommunikation

Die Tierkommunikation unterliegt genau den gleichen Regeln für Gespräche und Gesten wie unter uns Menschen. Gegenseitiger Respekt, Vertrauen und Höflichkeit untermauern ein gutes und ehrliches Gespräch. Wer sich nicht daran hält, wird bei den Tieren kein offenes Ohr finden.

Wichtig ist, wenn sie nun folgende Schritte durchführen wollen, dass sie die Übungsabschnitte 1-3 gut geübt haben. Ansonsten ist Frustration vorprogrammiert.

! Tipp: Legen sie sich einen Stift und ein leeres Blatt Papier zurecht.

 

1. Begeben sie sich mit dem Tier alleine an einen ruhigen Platz, wo sich das Tier wohl fühlt und sich frei bewegen kann. Körpersprache und Gestik der Tiere unterstreichen das Gespräch.

2. Finden sie ihre innere Ruhe und genießen sie diesen Moment. Machen sie sich von allen Gedanken frei und öffnen sich für das was kommen mag.

3. Fokussieren sie mit freundlichen Gedanken das Tier an. Begrüßen sie es im Gedanken oder reden sie leise mit ihm. Aber üben sie bitte keinen Druck aus!

Sie können auch die Augen schließen, um sich besser konzentrieren zu können. Oder das Tier anfassen, wenn dieses es anbietet. Aber erzwingen sie bitte nichts- dann macht ein Tier sofort zu und es passiert gar nichts mehr.

4. Erlauben sie dem Tier in ihr Herz zu schauen. Seien sie ehrlich und gestehen sie ihre Stärken und Schwächen ein. Keiner ist Perfekt und das ist auch gut so.

5. Nun können sie Fragen stellen. Stellen sie ihre Wünsche, Fragen oder Bilder in den Raum und erwarten keine Antwort. Sonst sind sie nicht objektiv und suchen ihre Antworten selber.

6. Lassen sie nun alles ungefiltert an sich herankommen. Es können Bilder, Geschichten, Worte, Sätze oder nur Gefühle sein. Versuchen sie diese nicht gleich zu beurteilen oder zu verurteilen. Am besten schreiben sie alles auf was kommt. Wenn sie etwas nicht verstehen fragen sie beim Tier nach. Oft erinnern diese Gespräche an Detektivarbeit. Wer die richtigen Fragen stellt bekommt die besseren Antworten.

Es kann sein, das Fragen offen bleiben oder Bilder und Worte zusammenhangslos erscheinen. Dann schreiben sie es auf oder merken es sich. Irgendwann passen diese wie ein Puzzelteil zum Ganzen.

 

7. Ich habe die Erfahrung gemacht, wenn Tiere alles gesagt haben, dann lassen sie sich das auch anmerken. Deshalb ist es gut, wenn sich ein Tier frei bewegen kann. Die Körpersprache oder Gestik wird deutlicher. Beenden sie immer ein Gespräch freundlich, bedanken sich und fragen nochmal nach, ob alles gesagt worden ist oder noch ein Anliegen nicht angesprochen wurde.

 

8. Machen sie sich klar, dass sie Informationen bekommen, die nicht für jeden gedacht sind. Erst recht nicht für Dritte!!! Tiergespräche sind genauso Intim wie bei den Menschen. Sie sind eine Vertrauensperson und so soll es bleiben. Wenn sie sich nicht sicher sind ob sie eine Information weiter geben sollen, weil es vielleicht zu anmaßend ist für den beteiligten Menschen, dann fragen sie das Tier. Die kennen ihre Menschen und wissen ganz genau was man ihnen zumuten kann. Ansonsten bleibt es zwischen ihnen und dem Tier.

 

Stand 2015, anima4animals

 

Falls Sie Interesse haben melden Sie sich zu einem Kurs an. Solche Dinge lassen sich kaum durch rein theoretisches Wissen erlernen.

 

Kommentare

Es sind noch keine Einträge vorhanden.
Bitte geben Sie den Code ein
* Pflichtfelder
Bitte beachten Sie, dass die Inhalte dieses Formulars unverschlüsselt sind

Hier finden Sie uns

anima4animals

Elke H.Graham
Feldstr. 2
26931 Elsfleth

Kontakt

Haben Sie Fragen oder brauchen Sie unsere Hilfe?

Nutzen Sie unser Kontaktformular.

Empfehlen Sie diese Seite auf: